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Tipps für den sicheren Einkauf im Internet
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31.01.2010, 22:27
Beitrag: #1
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Tipps für den sicheren Einkauf im Internet
Hinweis: Der folgende Artikel wurde von der Webseite des Europäischen Verbraucherzentrums unverändert kopiert.
Online-Shops sind rund um die Uhr geöffnet. Bequem von zu Hause können Sie weltweit einkaufen, Preise vergleichen und Bestellungen vornehmen. Ein Einkaufsparadies ist das Internet jedoch nicht. So sind zum Beispiel Probleme mit ausbleibenden Warenlieferungen trotz geleisteter Vorkasse keine Einzelfälle. Damit Sie beim Online-Shopping keine bösen Überraschungen erleben, sollten Sie beim Mausklick folgende Tipps beachten: 1. Anbieter Der Internetanbieter muss seinen Namen, Adresse und Telefonnummer angeben, nur die Angabe der E-Mail Adresse reicht nicht aus. 2. Produkt Der Anbieter muss seine angebotene Ware genau beschreiben. Den Eingang der Bestellung hat der Händler schriftlich zu bestätigen. 3. Zu schön, um wahr zu sein Seien Sie vorsichtig bei extrem preiswerten Angeboten oder Produkten, die als wahre Wundermittel angepriesen werden. 4. Preis Prüfen Sie, ob der Preis die Mehrwertsteuer, Service-Gebühren und Versandkosten beinhaltet. Sollten Sie außerhalb der Europäischen Union bestellen, können Zölle und Steuern den Preis erheblich in die Höhe treiben. 5. Bestellung Drucken Sie sicherheitshalber neben der Auftragsbestätigung auch das ausgefüllte Bestellformular und gegebenenfalls Produktbeschreibungen aus, um bei eventuellen Streitigkeiten schriftlich belegen zu können, was Sie zu welchem Preis bestellt haben. 6. Lieferung Waren aus dem Ausland haben mitunter lange Lieferzeiten. Klären Sie vorher die Lieferzeit und setzen Sie eine Frist. 7. Zahlung Zahlungen per Rechnung oder Lastschriftverfahren sind stets der Vorkasse vorzuziehen. Zahlen Sie Ihre Onlinebestellung mit Kredit- oder Kundenkarte ist Vorsicht geboten. Informieren Sie sich vorab, ob der Onlinehändler ein sicheres Bezahlverfahren verwendet, mit dem Ihre Daten ausreichend verschlüsselt versandt werden. Das lässt sich daran erkennen, dass die Internetadresse mit „https://“ beginnt. Meiden Sie Angebote, die eine Verschlüsselung nicht vorsehen. Sie sollten außerdem die Frage klären, ob Ihr Karteninstitut bei Nichtlieferung der bezahlten Ware den entstandenen Schaden ersetzt. 8. Datenschutz Prüfen Sie die Angaben des Anbieters über den Umgang mit persönlichen Daten und deren Weiterleitung an Dritte. Kontrollieren Sie, ob Ihre Zustimmung zur Weitergabe der persönlichen Daten bereits voreingestellt ist. Nicht selten wird die Ablehnung erst durch einen entsprechenden Mausklick aktiviert. Geben Sie ohnehin nur die für die Bestellung notwendigen Daten ein, um einen möglichen Datenmissbrauch zu verhindern. 9. Rückgaberecht Wer bei Onlineanbietern in der Europäischen Union einkauft, dem steht ein Widerrufsrecht zu. Das bedeutet, Käufer die ihre Bestellungen per Internet getätigt haben, können die erhaltenen Waren ohne Angabe von Gründen innerhalb einer bestimmten Frist zurücksenden. Die Dauer der Widerrufsfrist ist in den EU-Mitgliedsstaaten unterschiedlich geregelt. Sie beträgt aber mindestens 7 Werktage. In Deutschland, Finnland, Portugal und Schweden können Verbraucher die erhaltene Ware sogar innerhalb von 14 Kalendertagen zurückgeben. Wer hinsichtlich eventuell anfallender Rücksendekosten sicher gehen will, muss darauf achten, ob der Unternehmer ein Widerrufs- oder ein Rückgaberecht einräumt. Beim Widerrufsrecht müssen die Kosten der Rücksendung vom Käufer getragen werden, wenn der Preis der zurückzusendenden Ware einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn bei einem höheren Preis der Käufer die Ware zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht bezahlt oder angezahlt hat und der Händler den Käufer im Vorfeld entsprechend darüber informiert hat - zum Beispiel durch einen Hinweis in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Gewährt der Händler jedoch ausdrücklich ein "Rückgaberecht", so bedeutet dies, dass der Verkäufer immer die Rücksendekosten übernehmen muss. 10. Gütesiegel Die Unsicherheit über die Seriosität von Onlineanbietern ist bei den Verbrauchern groß. Den bunt aufgemachten Internetseiten ist nicht anzusehen, ob z.B. die bestellte und häufig bereits vorausgezahlte Ware auch wirklich geliefert wird. Gütesiegel sollen hier für mehr Sicherheit sorgen. Sie werden von Zertifizierungs-Organisationen an bestimmte Onlinehändler zur Nutzung auf ihrer Website vergeben. Um eine solche Zertifizierung zu erhalten, muss der Internetanbieter den Verhaltenskodex, die Standards und Kriterien oder Verhaltensregeln der Gütesiegel vergebenden Organisation erfüllen. Derzeit existiert eine große Anzahl derartiger Siegel und Zeichen, die untereinander beträchtliche Unterschiede aufweisen. Einige Zeichen beziehen sich nur auf den Datenschutz oder die Zahlungssicherheit, andere als neutrale Dritte bei Streitigkeiten vermitteln. Wiederum andere bescheinigen nicht mehr und nicht weniger, als dass sich der Händler an bestehende Gesetze hält. Detaillierte Informationen über die Vergabebedingungen finden Sie auf der Website der jeweiligen Zertifizierungs-Organisationen, auf die Sie vielfach durch „Anklicken“ des Siegels gelangen. Dort erfahren Sie mehr über die Relevanz der einzelnen Zertifikate. Auch Gütesiegelträger halten sich übrigens nicht immer an die Spielregeln Das ist das Ergebnis einer Studie zum Europäischen Onlinemarkt des Europäischen Verbraucherzentrums Düsseldorf. Danach informieren Websites, die ein Gütesiegel tragen, häufiger vollständig und umfassend über das Rückgabe und Widerrufsrecht als Websites ohne Siegel. Dennoch gibt es auch zertifizierte Anbieter, die dieser Verpflichtung nicht nachkommen. |
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06.02.2010, 09:35
Beitrag: #2
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Diesen Richtlinien kann ich aus eigenen (bitteren) Erfahrungen nur voll zustimmen.
Karl-Heinz |
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